Ja hallo, ich bin die Conny und ich bin hier im Garten von Jan Johl. Das ist der Paradiesgarten dies und das und bin hier ganz glücklich angekommen vor einem halben Jahr. Ich komme nicht von hier, sondern ich komme aus Nidderau, bin hier also aus dem Rhein-Main-Gebiet und ich bin hier durch Zufall und mit viel Glück in diesen Garten gestolpert, der in Offenbach-Biber liegt. Von Beruf her bin ich eigentlich gar nicht Gärtnerin, sondern ich bin Waldorflehrerin und Naturerlebnispädagogin. Und ich habe außerdem noch in der Verwaltung gelernt und war auch noch in einer total tollen Visionsfirma. Und diese Firma Pro Natur, die hat mich zu dem gemacht, was ich jetzt heute bin. Mein ganzes Leben hat mich dazu gemacht, was ich hier heute bin. Und ich möchte hier für andere ein Leuchtturm sein.
Und es ist mir eine Freude und ein Anliegen, im Team zu arbeiten, Teil einer Gemeinschaft zu sein, mit ein bisschen Wissensvorsprung. Aber nicht allzu viel, weil ich weiß, jeden Tag lerne ich neu dazu. Lebenslanges Lernen ist mein Motto. In diesem Garten haben wir angefangen mit ganz wenig Arbeitskräften und wir sind ganz überzeugt, dass noch viele mehr dazu kommen, weil es einfach Spaß macht, gemeinschaftlich jetzt hier in der Verwaltung. Und die verschiedenen Samen, Saaten kennenzulernen und das Gefühl zu haben, das habe ich selber angebaut. Ich suche meine Teams und mein Ziel ist es eben, diese ganzen Gärten zu vernetzen. Und es ist einfach wunderschön, hier mitten im Rhein-Main-Gebiet in einem Stadtgelände zu sein, in Offenbach und trotzdem rundum nur das Gefühl von Natur zu haben.
Ja, und das wollen wir nicht nur jetzt den Erwachsenen hier vermitteln, sondern auch ganz vielen Kindern, die auch schon hier waren. Die Alten von den Jungen und die Jungen von den Alten. Mein Anliegen hier ist in diesem Garten, dass wir hier mit Kopf, Herz und mit Hand hier arbeiten, gemeinsam für eine neue Gemeinschaft. Meine Version dieses Gartens ist das, wie er schon heißt. Er heißt Paradies und das. Und was wir hier möchten, ist ein Gemüseparadies, ein Spieleparadies, ein Sich-Treffen-Paradies für die Menschen. Es ist der erste Schritt für viele hier in diesem Garten, um in eine neue Zukunft zu kommen, sodass wir überall solidarische Landwirtschaft haben, Mitmachgeschäfte und Läden, wo wir uns beteiligen, wo wir gemeinsam etwas machen und dann wieder direkt aus der Erde heraus auch wieder ernten können.
Mein Lieblingsthema ist auch die Haltbarmachung von Früchten, sodass wir gut über den Winter kommen. Wir haben jetzt Mitte März und überall hören wir die Vogelstimmen, und wir kommen alle aus unseren Löchern gekrochen. Der Winter war lang, die letzten zwei Jahre waren hart und es schreit alles in uns, hier tätig zu werden. Wir fangen also heute hier mit den Kartoffeln an, haben schon alles vorbereitet und die gehen jetzt gerade in die Erde. Sie sind auch schon vorgekeimt worden und wir arbeiten hier schon eine Weile, so wie ich eben gesagt habe, erst mal mit Kopf. Wir haben vorher darüber nachgedacht. Ich habe hier die Planung gemacht für das Gelände, wie es in Zukunft aussehen wird, was wir hier bepflanzen wollen, ganz viel Gemüse, ein paar Blumen, auch noch Obst.
Und das alles machen wir jetzt hier gemeinsam, Hand in Hand. Das ist was ganz Wichtiges, dass wir es gemeinsam tun. Ich gehe dabei ein bisschen voran. Ich bin vielleicht die, die ein bisschen mehr Wissen hat als die anderen. Und die anderen alle bringen sich hier ein und das ist ein wunderbares Miteinander. Und so entsteht Gemeinschaft. Jetzt sind wir hier an unserem ersten Kartoffelbeet. Im letzten Jahr war hier alles mit Laub bedeckt. Wir waren vorher auch noch Brombeeren. Das ist jetzt schon freigekämpft. Die Erde ist hier locker. Wir sind hier im Auenbereich und ich habe hier jetzt überall schon mit meinen tollen Helfern, die da zugange sind, haben die hier schon vorher die Gräben gezogen. Die Kartoffelmark ist ein bisschen tiefer und auch gelockert.
Überall sitzen jetzt hier in der ersten Reihe schon die Kartoffeln drin mit den Sprossen nach oben. Und jetzt werden die der Reihe nach hier schön abgedeckt. Und wir hoffen, dass es jetzt die nächste Zeit immer mal wieder ein bisschen regnet. Also wir werden hier noch Meister zwischen Pflanzen und Erbsen und Bohnen. Und haben halt jetzt weitere Reihen gelegt, weil das Ziel ist, hier in Mischkultur zu arbeiten. Hier sind wir jetzt im Gewächshaus. Und das Gewächshaus, so plastikmäßig und provisorisch, wie es ist, es war unser erstes gemeinsames Projekt, das wir überlegt haben, dass wir das anschaffen. dass wir den platz dafür aussuchen und dann haben wir es einfach aufgebaut den boden hier frei gemacht jetzt
Und angefangen hier vor zwei wochen vor zwei wochen haben wir hier angefangen auszusehen und hier ist salat und er keimt schon und der rucola ist auch schon da also es wächst hier wunderbar und wir haben gar nicht jetzt in irgendwelchen saatkisten ausgesät sondern direkt in den boden das geht wunderbar ja und hier habe ich die leute gebeten seht zu hause aus an der fensterbank und dann könnt ihr hier das alles hier her bringen und wir pflanzen es dann hier raus ja und so hat jeder jetzt schon seinen beitrag hier geleistet das heißt nicht einer macht alles sondern wir arbeiten hier gemeinsam ich war die sonne dabei ich verfahren glücklich nicht verfahren