Hi, die meisten nennen mich Wilko und ich bin aus Langen, also ein klein bisschen südlich von Frankfurt und möchte heute ein klein bisschen was darüber berichten, wie ich dieses Projekt Paradies und das Glück ist jetzt, wie ich diesen Garten kennengelernt habe und was der so für mich bedeutet. Ich bin ein eher umtriebiger, quirliger Unternehmer in vielen Facetten. Das zeigt sich auch so in den beruflichen Dingen, die einmal eine Baumpflege und andererseits das Projekt Spirolution und die We Have a Dream Academy beinhaltet. Da geht es eher um Bewusstseinsentwicklung und wie ich so meine Handbremse eben lösen kann. Eines meiner Projekte, die schon seit inzwischen 13 Jahren in der Handbremse ist, ist das Projekt Spirolution. Das ist ein Projekt, das ich in meinem Unternehmen unternehme, ist die Baumpflege.

Da bin ich, wie gesagt, seit vielen Jahren unterwegs, kann mich da sehr viel begeistern. Es ist auch der sportliche Ausgleich, der damit einherkommt und wir haben vorne im Eingangsbereich des Gartens sechs große Pappeln und wenn dort was zu machen ist, bin ich dort mal auch meistens involviert. Die große Schaukel haben wir inzwischen auch überarbeitet und ja, wenn es heißt, mal hoch in die Bäume, dann klingelt meistens mein Telefon. Was ich ziemlich gut kann, ist Dinge zu strukturieren und zu organisieren, einfach zu schauen, wie können wir in den vielen, vielen Facetten, die dieses Projekt in Summe mit sich bringt, ich spreche auch gerne von Satellitenprojekten, also da kommt es von Solaranlagen über Gemüseanbau bis hin zu, was wir hier gerade machen, Videoproduktionen, der Jan macht noch Musik, also das ist super vielfältig und braucht am Anfang auch ein kleines bisschen, bis man überhaupt einen Überblick bekommen kann, wie alles so hier stattfindet, stattfinden darf und wie das alles zusammenkommt.

Diese Idee der solidarischen Landwirtschaft finde ich hier eigentlich am spannendsten und deswegen freue ich mich sehr darüber, dass wir es eigentlich binnen von einem Dreivierteljahr geschafft haben, hier ein Gelände zu schaffen, wo das eigene Gemüse wächst und gedeiht. Ich kann mich da noch sehr gut daran erinnern, dass wir letztes Jahr hier eigentlich fast nur Brombeeren, nur Dornen hatten. Da gab es Lahn-Sätze, ja, ein paar Kürbisse und Kartoffeln wuchsen da mitten in den Beeren, aber das ist schon auch spannend zu sehen, weil das eigentlich eines meiner Lieblingsprojekte der vielen hier ist, dass wir hier nämlich was bewegen, dass wir hier mal wieder back to the roots gehen, im wahrsten Sinne des Wortes, nämlich mal zu schauen, was sind denn eigentlich die wirklich wichtigen Dinge des Lebens.

Ich könnte auch sagen, eher ursprüngliche Ernährung aus meiner Sicht, was ja ganz essentiell ist. Kochen interessiert mich seit vielen, vielen Jahren. Ich hatte auch dazu schon mal eine kleine Unternehmung gestartet für mehrere Jahre und bei diesem Thema bin ich treu geblieben und inzwischen eben auch dort angekommen, dass ich mir mal anschauen möchte, wie genau funktioniert das denn. Na klar kennt man das irgendwie so ein bisschen, ja, Karottenpflanzen, Kartoffeln, Mais, was geht so alles. Aber das hier eben auch mal ganz konkret umzusetzen und mal zu schauen, welche Herausforderungen damit einhergehen, welche Organisationen es auch bedarf, wie das so funktioniert, wenn man einfach mal mit anderen Menschen, die man noch nicht so gut kennt, sich auf so ein Projekt einlässt und schaut, was dabei herauskommt. Ja, was erwartet alle die, die hier das erste Mal vorbeischauen?

Hört auf euren Bauch, weil so was, was hier stattfindet, habe ich bisher nur sehr selten getroffen. Und ich glaube, dass mit dem, was hier an Gefühl rüberkommt, was hier die Menschen, wie sie miteinander umgehen, wie das gemeinschaftliche Ziel ist, auch wenn es nicht immer so glasklar ist auf den ersten Blick, dass man das einfach mal spüren muss und dass man dann, glaube ich, relativ schnell merkt, ob das hier eine Gruppe ist, mit der man zusammen gerne Dinge ausprobiert, auch eine neue Zeit anstößt. Es ist ja viel im Gespräch und das hier ist eben ein Platz, wo wir diese neuen Ideen gerne umsetzen und ihnen Raum dafür geben und jeder, der neugierig ist, mal Neues auszuprobieren, mit Menschen, die bereit sind, da zu unterstützen, das ist, glaube ich, genau hier der richtige Platz dafür.

Ich verfahrrad’ und wald’ auf mein’ Schiff.