Paradies und das habe ich seit 2001 gekauft. Ich habe es dann Paradies und das getauft als Übergang, denn das Ziel ist natürlich Paradies ohne das. Und das und das repräsentiert natürlich noch, dass wir alle noch nicht 100% perfekt sind oder glücklich in dem unserer Berufung, was wir sind. Ich unterstelle immer, hey, wir sind alle schon 99,999% perfekt und durch Bäume klettern oder auch halt nichts tun, kommen wir da auf jeden Fall immer näher hin, weil das Spielen, das ist das Geheimnis. Das Geheimnis, viele nennen es Spiritualität, finde ich ziemlich langweilig. Ich nenne es Spieltualität.
Bögl hieß vor 200 Jahren mal Bergelheim. Habe ich auf einer alten Landkarte entdeckt. Seitdem heißt der Garten Bergelheim. Natürlich ist es der Bergelheimer Paradies und das Clubgarten. Und so bin ich auch groß geworden mit viel Platz dank cooler Eltern. Die hatten einen Jazzclub früher, von denen habe ich auch viel Spaß gemacht, vor meiner Geburt. Dann haben sie hier in Bögl ein Haus gebaut, immer mit wenig Input, wenig Geld, immer das Maximale rausgeholt. Und mein Bruder Tim und ich konnten uns immer entfalten, spielen, spielen, spielen. Ich bin auch immer noch ein Spielkind. Sehe mich eigentlich stehen geblieben bei 13. Natürlich bin ich auch erwachsen und möchte eigentlich mit so Begegnungsstätten wie ich, dass wir miteinander spielen können. Viele mit ihren Lieblingsspielen.
Mein Lieblingsspiel ist halt die Glücksblumen verteilen und dadurch Menschen zusammenbringen, dass man sich trifft und jeder in seinem Lieblingsspiel sich ergänzt. Ich habe eine Idee. Ich möchte halt wirklich 24 7 Freude haben. Ja, sage ich, okay, wie kriege ich das hin? Okay, indem ich jetzt hier so einen Garten miete. Den habe ich jetzt 21 Jahre. Und dann habe ich einen Garten, den habe ich jetzt hier. Und dass ich dann Hütten baue. Ich habe ganz viele Hütten gebaut, die nenne ich Freudenhäuser. Die sind aus alten Fenstern. Super. Habe mich oft ertappt, warum baue ich jetzt schon wieder die vierte Hütte? Ja, aber irgendwo intuitiv hat man das in sich gespeichert, dass ich Platz schaffen möchte, Unterkünfte für viele nette, tolle andere Menschen, die dann auch kamen.
Das etabliert sich so, dass wir wirklich eine Familie geworden sind hier von Männlein und Weiblein. Jetzt komme ich zu einem Hauptpunkt. Wir sind halt ein gutes Team. Wir sind gemeinsam ein Team. Wir sind gemeinsam ein Produkt. Wir nennen uns die Liebe. Und die ist buchbar. Wir können also von Firmen oder von Privatmenschen, werden wir gebucht. Entweder feiern wir hier, dass wir gute Musik anbieten, gutes Essen, gutes Lagerfeuer, gute Gespräche, gute Seminare. Nichtstun-Workshops gehört dazu. Mal runterkommen und dann auch einen Workshop machen. Was will ich eigentlich wirklich? Und parallel gehen wir auch zu den Firmen hin oder privat. Wohnzimmerfeste, um einfach eine gute Vibration zu verbreiten. Und ein Hauptprojekt hier in dem Garten ist, das wie so eine Musterhaussiedlung ist, sichtbar zu machen. Wir wollen Firmen ansprechen, zu sagen, hey, wir brauchen noch eine geile Solaranlage.
Wir brauchen noch eine gute Filteranlage. Wir brauchen noch ein paar Tiny Häuser her, dass wir genügend Menschen beherbergen können. Und dann nicht. Und parallel natürlich auch Werbung machen für diese Firmen, die uns jetzt zur Verfügung stellen. Das hört sich sehr utopisch an. Für viele ist es auch ganz klar utopisch. Für uns nicht. Wir leben das schon im Kleinen. Und ich weiß ja auch, was ich umsetzen kann, wenn ich reflektiere. Die letzten Jahre wurde immer viel belächelt. Diese Ideen. Und jetzt sind sie umgesetzt. Also ich spiele mein Spiel und bleibe da dran. Und wer Lust hat, ergänzt es. Ich lasse mich auch gerne anführen. Das ist ja die Idee von einem Schwarm. Dass immer verschiedene anführen. Und ich dann auch gerne mal geführt werde.
Wir haben oft auch Buchungen von Menschen, die ihren Geburtstag oder Hochzeit hier feiern wollen, weil sie endlich mal aus der Stadt raus wollen. Da ist Asphalt, da ist Elektrosmog. Hier gibt es das. Hier ist Natur. Hier kann man auftanken. Hier fühlt es sich einfach gut. Hier musst du eigentlich gar nichts machen. Da ist auch dieser Nichtstun-Workshop entstanden. Einfach mal in der Ruhe, in dem Nichtstun durchatmen und merken, was will ich eigentlich wirklich. Viele können auch ihren Stand hier bei dem Glücksfestival aufbauen und ihre Dienstleistungen oder ihre Produkte, die sie selbstfertigen, anbieten. Also wie so ein kleiner Shopping-Mall. So ein bisschen was Neues. Zusammenkommen, Essen feiern, tanzen. Also die Glücksfestivals sind im Grunde wie so ein Marktcharakter. Da kommt man zusammen. Man kann seinen Stand machen.
Andere können gucken, was sie tun und sich informieren, dich vielleicht auch buchen, sich inspirieren lassen. Beim nächsten Mal mache ich auch meinen Stand und zeige meine Dienstleistung. Da stelle ich gerade die Goldige Zeiten vor. Goldige Zeiten ist die Anlehnung an die gelben Seiten. Die kennen wir alle. Ein Branchenverzeichnis. Und hier kommen halt die Menschen rein, die wirklich vom Herzen ihre Lieblingsberufung, ich nenne es ja auch Lieblingsspiel spielen. Und dann weiß man online oder hier den Bernd Roselieb kann ich buchen als Fotograf. Oder die Renate Vogel, die macht Siebdrucker. Die hat mir früher die Glücksblumen auch gestempelt oder bedruckt. Urgroßväter hießen Blümel und Emmerling. Dann ist dann Blümmerling daraus entstanden. Da haben wir Partys gemacht. Und da ist auch die Glücksblume entstanden. In Offenbach. In Groß, in Klein. Da ist sie in Groß für Fahrradlampen.
Und das ist eigentlich das Symbol für die ganze Bewegung hier. Dass man immer weiß, okay, wie soll er denn die Süße machen. An seine Selbstverantwortung erinnern. Also an seine Spieltualität. An sein Lieblingsspiel. Und weil die Glücksblume, wenn ich sie verteile immer nur ein Lächeln kostet. Weil für die Menschen, gerade in Deutschland, die wollen was im Gegenzug geben. Im Austausch. Und die erste kostet halt kein Geld. Dann kostet sie ein Lächeln. Und ich streue so mit Samen für die Liebe. Ich verfahr die Sonne dabei Ich verfahr die Sonne dabei…